Ron
/AH US: Lest dies und heult. Das US Militärreich wird weiter ausgebaut,
auch wenn Herz und Seele ihres Heimatlandes zerfällt. Wie ein
seelenloser Roboter, der es ist, besteht das US Militär weiterhin auf
ihre rastlosen
Unterdrückungen
und Zerstörungen von wehrlosen Leuten unter dem Banner von humanitärer
„Demokratie“. Es scheint, dass die Gier und Heuchelei der sozialen
US-Einheit keine Grenzen kennt. Die Tatsache, dass die Haitianer nun
extremes leisten müssen, gibt den US die Möglichkeit, eine andere
Nation ohne Gegenwehr zu erobern.
Die Militarisierung der Nothilfe für Haiti: Ist dies eine humanitäre Hilfe oder eine Invasion ?
Durch Michel Chossudovsky
am 15. Januar2010
übersetzt von Dream-soldier
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=17000
Haiti
hat eine langanhaltende Geschichte von US Militärinvasionen und
Okkupationen, die zurückgehen bis zum Beginn des 20. Jahrhunders. Der
US Interventionismus hat zu der Zerstörung von Haiti's nationaler
Wirtschaft und der Verelendung ihrer Bevölkerung beigetragen.
Das verheerende Erdbeben wird der Weltöffentlichkeit als alleinige Ursache für die problematische Lage des Landes dagestellt.
Das Land ist zerstört, die Infrastruktur ist zerstört. Die Menschen fallen in abgrundtiefe Armut und Verzweifelung.
Haiti's Geschichte und seine koloniale Vergangenheit wurden gelöscht.
Das US Militär ist gekommen, um eine erschöpfte Nation zu retten. Was ist ihr Auftrag ?
Ist es humanitäre Hilfe oder eine Invasion ?
Die
Hauptakteure der amerikanischen „humanitären Hilfe“ sind das
Verteidigungsministerium, das Außenministerium und die US Agentur für
Internationale Entwicklung. (Schaut: USAID Speeches: On-The-Record Briefing on the Situation in Haiti, 01/13/10 ).
USAID ist auch mit der Kanalisierung der Nahrungsmittelhilfe für Haiti
betraut worden, die durch das Welternährungsprogramm verteilt wird. (
Schaut : USAID Press Release: USAID to Provide Emergency Food Aid for Haiti Earthquake Victims vom 13. Januar 2010)
Die
militärischen Komponenten dieser US Mission neigen jedoch dazu, die
zivilen Aufgaben der Rettung einer verzweifelen und verarmten
Bevölkerung zu überschatten. Die allgemeine humanitäre Operation wird
nicht von zivilen Regierungs-Agenturen wie FEMA oder USAID
durchgeführt, sondern durch das Pentagon.
Die führende Rolle im Entscheidungsprozess ist dem US Südkommando zuerkannt worden. (SOUTHCOM)
Ein
massiver Einsatz von militärischem Hardwarepersonal ist beabsichtigt.
Der Vorsitzende des Generalstabs Admiral Mike Mullen hat bestätigt,
dass die USA neun bis zehntausend Soldaten nach Haiti schicken werden,
darunter 2000 Marinesoldaten. (Amerikanische Presseinformationen v. 14.
Januar)
Der
Flugzeugträger USS Carl Vinson, ergänzt durch seine unterstützenden
Schiffe, sind bereits in Port-au-Prince eingetroffen. (15. Januar 2010)
Die 2000 Mitglieder der Marine Amphibieneinheit, wie auch die Soldaten
der 82. US Army Airborne Division „absolvieren ihre Ausbildung in einem
breiten Spektrum von Aufgaben, einschließlich der Sicherheit und
Kontrolle von Aufständen neben humanitärer Aufgaben.“
Im
Gegensatz zu den Rettungs-und Hilfsmaßnahmen durch verschiedene zivile
Teams und Organisationen, die versandt wurden, ist das humanitäre
Mandat des US-Militärs nicht klar definiert :
„Marines
sind auf jeden Fall zuerst Krieger, und genau das ist es, wie die Welt
sie kennt, …. (aber) wir sind ebenso mitfühlend, wenn wir müssen und
das ist die Rolle, die wir zeigen wollen --- diese barmherzigen
Krieger, die ihre helfende Hand für jene, die sie brauchen,
ausstrecken. Wir sind sehr aufgeregt“ (Marinesprecher Januar 14, 2010)
Während
Präsidenten Obama und Préval am Telefon sprachen, gab es keine Berichte
über Verhandlungen zwischen den beiden Regierungen im Hinblick auf die
Einreise und den Einsatz von US-Truppen auf haitianischem Boden. Die
Entscheidung wurde getroffen und einseitig von Washington verhängt. Das
völlige Fehlen einer funktionsfähigen Regierung in Haiti wurde benutzt,
um zu legitimieren, aus humanitären Gründen eine mächtige militärische
Kraft zu entsenden, die de Fakto mehrere Regierungsfunktionen
übernommen hat.
TAFEL 1
US Miltärmittel sollen nach Haiti geschickt werden (nach einer offiziellen Erklärung)
Das
amphibische Überfallschiff USS Bataan (LHD 5) und das amphibische
Hafenlandungsschiffe USS Fort McHenry (LSD 43) und USS Carter Hall (LSD
50).
Eine
2000 Mann starke amphibische Marineeinheit von der 22.
Marine-Expeditionseinheit und Soldaten von der 82. US Army Airborn
Division. Für 900 Soldaten ist geplant, am 15. Januar auf Haiti
anzukommen.
Der Flugzeugträger USS Carl Vinson und seine Begleitschiffe. (erreichten Port-au-Prince am 15. Januar 2010)
Das Hospitalschiff USNS Comfort
Mehrere US Coast Guard Schiffe und Hubschrauber

USS Carl Vinson
Die
drei Amphibienschiffe werden den Flugzeugträger USS Carl Vinson
begleiten, Lenkwaffenkreuzer USS Normandy und die Lenkwaffen Fregatte
USS Underwood.

Führende Rolle des US Südkommandos
Das
US Süd-Kommando (SOUTHCOM) mit ihrer Zentrale in Miami ist die
„Führungsagentur“ in Haiti. Sein Mandat als regionales Militärkommando
ist die Durchführung moderner Kriegsführung. Seine begonnen Missionen
in Lateinamerika und in der Karibik sollen „durch militärische Einsätze
die Zusammenarbeit fördern und Sicherheitsfragen bezüglich
US-strategische Ziele erreichen.“ Die Kommandeure sind darauf
trainiert, Theater Operationen, militärische und polizeiliche
Überwachungen und Aufstandsbekämpfung in Lateinamerika und der Karibik
zu beaufsichtigen, einschließlich der vor kurzem eingerichteten neuen
US Militärbasen in Kolumbien in der Nähe der venezolanischen Grenze.
General
Douglas Fraser, Kommandant des US Südkommandos hat die Notfalloperation
in Haiti als eine Befehls-, eine Kontroll- und eine
Kommunikationsoperation definiert. (C3) Das Südkommando soll einen
massiven Einsatz von militärischer Ausrüstung, einem Flugzeugträger,
Luftkampfabteilungen etc. überwachen.
„Hierdurch
sind wir fokussiert, dort die Befehlsgewalt, die Kontrolle und die
Kommunikation (TV, Radion, Zeitungen) zu erhalten, damit wir ein
besseres Verständnis erhalten, was dort abgeht. MINUSTAH (UN
Stabilisierungsmission in Haiti) verlor, als ihr Hauptquartier
teilweise zusammenbrach, viel von ihrer Kommunikation und deshalb
schauen wir auch, diese Kommunikation wieder robust zu machen.
Wir
versenden auch Gutachtergruppen in Verbindung mit USAID, ihre
Bemühungen zu unterstützen, sowie einige unserer Anstrengungen
hineinzubringen.
Wir
bewegen verschiedene Schiffe, die wir in dieser Region haben – es sind
kleine Schiffe, Kutter der Küstenwache, Zerstörer – mit der Absicht,
das zu versorgen, was auch immer an sofortiger Hilfe nötig ist, was wir
am Boden machen können. [?!]
Wir
haben auch einen US Flugzeugträger, die USS Carl Vinson eingesetzt, der
in die Region fährt. Er befand sich in der Nähe von Norfork auf See und
benötigt einige Tage, um dort einzureffen. Wir brauchen auch den
entsprechenden Nachschub für ihn, die Bemühungen zu unterstützen, wenn
wir auf Haiti schauen. Und dann schauen wir auf die internationalen
Agenturen, um herauszufinden, wie wir ihre und unsere Bemühungen
unterstützen können.
Wir
haben auch noch ein großes amphibisches Deckschiff mit beladenen Marine
Erkundungseinheiten, ein paar Tage hinter der USS Vinson.
Und
das gibt uns ein breiteres Spektrum an Möglichkeiten, wie wir
Lieferungen bewegen, die Fähigkeiten anzuheben, die Bemühungen dort zu
unterstützen.
Insgesamt
haben wir jedoch gerade nicht die klare Übersicht, wie die Situation an
Land ist, welcher Bedarf in Port-au-Prince besteht und wie umfangreich
die Situation ist.
Wir
haben zuletzt auch ein Team, dass den Flughafen erreichte. Nach meinem
Verständnis – weil sich mein stellvertretender Kommandeur gerade wegen
eines früher geplanten Besuchs in Haiti aufhält, als die Situation
eintrat. Er war auf dem Flughafen. Er sagte, die Landebahn
funktioniert, der Tower jedoch hat keine Kommunikationsmöglichkeiten.
Der Passagier-Terminal ist teilweise zerstört, deswegen kennen wir
nicht genau den Status.
Deshalb
haben wir eine Gruppe, hinein zu gehen, um Sicher zu stellen, ihn zu
übernehmen und das Flugfeld zu sichern und von hier aus operieren zu
können, weil dies eines der Standorte ist, denken wir, wo wir eine
Menge an unmittelbaren Anstrengungen haben, die sich auf internationale
Ebenen beziehen.
Und
dann sind wir in der Durchführung von all den anderen Bewertungen, die
Sie für angebracht halten, wenn wir hinein gehen und für die Bemühungen
zu arbeiten.
An
Land koordinieren wir zusammen mit MINUSTAH, mit den Leuten, die dort
sind. Der Kommandeur von MINUSTAH war gerade in Miami, als es
passierte, deshalb musste er zurückreisen und hat gerade Port-au-Prince
erreichen. Das wird dann helfen, unsere Anstrengungen zu koordinieren,
weil wiedermal offensichtlich die UN erhebliche Verluste durch den
Zusammenbruch erlitten haben – zumindest den teilweisen Zusammenbruch
ihres Hauptquartiers.
Das
ist es, das sind die anfänglichen Bemühungen, die wir zu Laufen
bringen. Und während wir die Bewertungen hierüber erhalten, was als
nächstes kommt, werden wir uns entsprechend anpassen.
Das
Verteidigungsministerium, der Präsident haben festgelegt, dass dies ein
erheblicher Aufwand ist und wir alle Mittel des
Verteidigungsministeriums einsetzen, um diese Anstrengungen zu
fördern.“ (Defense.gov News Transcript: DOD News Briefing with Gen. Fraser from the Pentagon, January 13, 2010)
Die Heritage Foundation http://de.wikipedia.org/wiki/Heritage_Foundation
berichtet zusammenfassend über die amerikanische Mission in Haiti: „Das
Erdbeben hat sowohl humanitäre, als auch US nationale
Sicherheitsauswirkungen [und erfordern] eine schnelle Antwort, die
nicht nur mutig, sondern auch entschlossen ist, US Militär,
Regierungsverantwortliche und zivile Fähigkeiten zu mobilisieren,
sowohl für eine kurzfristige Rettung, als auch Hilfsmaßnahmen und eine
langfristige Erholung und Reformprogramme für Haiti.“ (James M. Roberts and Ray Walser, American Leadership Necessary to Assist Haiti After Devastating Earthquake, Heritage Foundation, January 14, 2010).
Zu
Beginn wird die Militärmission in Erste Hilfe und Sofortmaßnahmen
einbezogen sein, als auch in öffentlicher Sicherheit und
Polizeiaktionen.
US Luftwaffe kontrolliert den Flughafen
Die
US Luftwaffe hat die Luftverkehrskontrolle und die Leitung des
Flughafen von Port-au-Prince übernommen. Mit anderen Worten, das US
Militär regelt den Fluss der Notstandsversorgung und Hilfgüter, die mit
zivilen Flugzeugen in das Land gebracht werden. Die US Luftwaffe
handeln nicht unter Anweisung von haitianischen Flughafenpersonal.
Dieses Personal wurde versetzt. Der Flughafen wird von US Militär
geleitet. (Interview mit dem haitianischen Botschafter in den USA, R.
Joseph, PBS News, 15. Januar 2010)
„Das
FAA Team arbeitet mit DOD Verteidigungskräften, um den Fluss des
Flugverkehrs, der auf dem Flughafen landet und startet, zu verbessern.
Die US Luftwaffe wiedereröffnete den Flughafen am 14. Januar und am 15.
Januar wurde ihre „Ansprechgruppe für Notfälle“ der Flughafenaufsicht
übertragen. Die Flughafenaufsicht ermöglicht der Luftwaffe die Vorrangigkeit, den Zeitplan und die Kontrolle des Luftraums auf dem Flughafen.“ (flightglobal.com, January 16, 2010, emphasis added)
Das
US 1000 Betten Hospitalschiff USNS Comfort, dass mehr als 1000
medizinisches und Pflegepersonal einschließt, wurde nach Haiti
geschickt under der Rechtssprechung des Südkommandos. (Siehe auch: Navy hospital ship with 1,000 beds readies for Haiti quake relief, Digital Journal, January 14, 2010)
Zur Zeit des Bebens befanden sich 7100 Militärpersonen und über 2000
Polizisten dort, eine ausländische Macht von über 9000. Im Gegensatz
hierzu liegt die Stärke des internationalen zivilen Personals bei
weniger als 500. MINUSTAH Facts and Figures - United Nations Stabilization Mission in Haiti
TAFEL 2
UN Stabilisierungsmission (MINUSTAH)
Gegenwärtige Stärke (30. November 2009)
Insgesamt 9065 uniformiertes Personal
7031 Truppen
2034 Polizisten, 488 internationale Zivilpersonen
1212 lokal-zivile Mitarbeiter
214 UN Freiwillige
MINUSTAH Facts and Figures - United Nations Stabilization Mission in Haiti
Geschätzte
Kombination Südkommando und MINUSTAH Kräfte: 19.095 ohne die
französischen Kräfte (unbestätigt) und Kanada (bestätigt 800 Truppen)
Die USA, Frankreich und Kanada waren Partner am 29. Februar 2004 Coup d'Etat.
Haiti befindet sich unter fremder militärischer Okkupation seit die USA im Februar 2004 Coup d'Etat einleiteten. Das
Kontingent der US Kräfte unter SOUTHCOM, kombiniert mit jenen von
MINUSTAH ergibt eine fremde Militärpräsenz dicht an 20.000 in Haiti, in
einem Land von 9 Millionen Menschen. Zum Vergleich zu Afghanistan vor
Obamas Truppenverstärkung, war die Größenordnung von 70.000
kombinierten US und NATO Kräften in Bezug auf eine Bevölkerungszahl von
28 Millionen. Mit anderen Worten, auf eine Pro-Kopf-Basis gibt es mehr
Truppen in Haiti, als in Afghanistan.
Kürzliche US Militärinterventionen in Haiti
Es hat mehrere US gesponserte Militärinterventionen in der jüngeren Geschichte gegeben. Im
Jahr 1994, nach drei Jahren der Militärherrschaft, wurden Kräfte von
20.000 Besatzungstruppen und „Friedenswächter“ nach Haiti geschickt. Die
militärische Intervention der USA 1993 war nicht beabsichtigt worden,
die Demokratie wiederherzustellen. Ganz im Gegenteil: es wurde
durchgeführt, um einen Volksaufstand gegen die Miliärjunta und ihren
neoliberalen Kohorten zu verhindern. (Michel Chossudovsky, The Destabilization of Haiti, Global Research, February 28, 2004)
US
amerikanische und alliierte Truppen blieben bis 1999 im Land. Die
haitianischen Kräfte wurden aufgelöst und das US Außenministerium
mietete das Söldnerunternehmen DynCorp, um „technische Beratung“ in der
Restrukturierung der Nationalen Haitianischen Polizei (HNP) zu liefern.
Der Coup d'Etat im Februar 2004
In den Monaten bis zum Coup d'Etat 2004 trainierten US
Spezialkräfte und CIA Todesschwadrone aus den ehemaligen Tonton Macoute
der Duvalier-Ära. Die paramilitärische Rebellenarmee überwanden die
Grenze von der Dominikanischen Republik aus im frühen Februar 2004.
„Sie waren gut bewaffnet, trainiert und ausgestattet mit
paramilitärischen Einheiten der ehemaligen Mitglieder des Le Front
integriet pour l'avancement et le Progres d'Haiti (FRAPH), den zivilen
Todesschwadronen, die einbezogen waren bei Massentötungen von
Zivilisten und politischen Morden, während des von der CIA gesponserten
Militärputsch 1991, was dazu führte, dass die demokratisch gewählte
Regierung von Präsident Jean Bertrand Aristide gestürzt wurde.“ (see Michel Chossudovsky, The Destabilization of Haiti: Global Research. February 28, 2004)
[Ron:
Diese Techniken wurden durch die US seit mindestens 1973 eingesetzt,
als ein durch CIA inszenierter Staatsstreich den chilenischen
demokratisch gewählten Präsidenten Allende stürzten und ermordeten
zuzüglich 3.000 seiner Anhänger. Diese Technik variierte 1980 in der
„Salvador Option“ und wurde in Nicaragua, Honduras und vielen anderen
Orten in Amerika eingesetzt. Abseits von Haiti wird es heute in
Kolumbien, Honduras und anderen Teilen der Welt, besonders Irak,
Afghanistan, Pakistan, Jemen und Sudan eingesetzt.]
The variant used in Iraq and the Muslim world generally is described by Max Fuller in 'For Iraq, "The Salvador Option" Becomes Reality' see http://globalresearch.ca/articles/FUL506A.html
Unter
anderen Dingen zitiert Fuller den katholischen Priester Daniel
Santiago's Beschreibung der Techniken, die in El Salvador durch
Terroristen, trainiert durch US Militär Beratungsgruppen, eingesetzt
wurden:
„Die
Menschen wurden nicht nur durch die Todesschwadronen ermordet in El
Salvador – sie enthaupteten sie und spießten ihre Köpfe auf, um sie
dann in der Landschaft als Makierungen zu setzen. Die Männer wurden
durch die Salvadorianische Treasury Polizei nicht nur ausgeweidet; ihre
abgetrennten Genitalien wurden ihnen in den Mund gestopft. Frauen aus
El Salvador sind von der Nationalgarde nicht nur vergewaltigt worden,
ihre Gebärmutter wurden aus ihren Körpern geschnitten und ihnen auf das
Gesicht gelegt. Es nicht genug, Kinder zu ermorden, sie wurden über
Stacheldraht gezogen, bis ihr Fleisch von den Knochen fiel; während die
Eltern gezwungen waren, zuzusehen.
Ein
sehr gutes Video von John Pilger über die Situation in Nicaragua 1983
erstellt ein Sinnbild für die Einstellung und Auswirkungen der Salvador
Operation und dem US-Imperialismus. Schaut „Micaragua – Ein nationales
Recht zu überleben“. Ein Dokumentarfilm von John Pilger (52 Min).
1979
gewannen die Sandinisten die beliebte Revolution in Nicaragua und
setztem der seit Jahrzehnte andauernden und US gestützten Samoza
Diktatur ein Ende. Sie stützten ihre reformistische Ideologie auf die englische Co-operative Movement, war jedoch für die Reagan Administration der Beweis, zu „radikal“ zu sein. http://www.informationclearinghouse.info/article15435.htm
Ein
besonders aufschlussreicher Bericht der britischen Militär Black Ops
gegen den Terrorismus (das britische Äquivalent der Salvador-Option) in
Basra und die britischen Militärangriffe mit dem Ziel, zwei britische
SRR (Special Reconnaissance Regiment) zu befreien ist hier zu lesen: http://www.brusselstribunal.org/BritishBombers.htm
Die
Zeitung „The Scotsman“ berichtete, dass die zwei britischen Terroristen
Miglieder der SRR waren. Die Insignien der SRR zeigen eine griechischen
Helm mit einem Schwert, das den Mund bis zur Rückseite des Schädels
durchdringt. Ein Sprecher der Rebellen des schiitischen Predigers
Muktada al-Sadr sagte, dass das britische Kommando versuchte, sich als
Mitglieder der Rebellen Milliz von Sadr auszugeben.
„Scheich
Hassan erzählte dem Sozialisten Worker, dass die zwei
Untergrundsoldaten vergangenen Montag mit Sprengstoff und Zünder und
einer Fernbedienung in Gewahrsam genommen wurden. Die Soldaten waren
als Mitglieder der Miliz Sadr verkleidet, der Mehdi Armee.“
In
diesem Arikel sind Bilder von den beiden britischen Militärterroristen,
in dessen Fahrzeug die Waffen und Sprengstoff gefunden wurde.
Wie
John Perkins feststellte, sind dies die versteckten militärischen
Mittel, die eingesetzt werden, wenn Erpressung und Bestechung nicht
funktioniern, demokratisch gewählte Führer in der Dritten Welt und in
anderen Ländern davon zu überzeugen, dass sich die US Regierung und US
Unternehmungen das nehmen, was sie wollen. Beispiel anschauen: „John
Perkins - Amerika's Geheimreich“ Video: http://www.youtube.com/watch?v=e0JCJ4pIFEw&feature=player_embedded
Der vollständige 1:22 h Film ist hier:
http://www.informationclearinghouse.info/article21000.htm
Das
sind die verdeckten Methoden, die vom Anglo-US Imperium eingesetzt
werden, um „Amerika groß“ zu machen und London zum Finanzzentrum der
Welt. Anglo-USler, die den „Überseetruppen“ dienen, müssen WISSEN, dass
zusätzlich zur erklärten US Politik des Bombadierens in die Steinzeit
für solche Menschen und Länder gilt, die diese Anglo-US Regeln nicht
mögen und auch die verdeckte Politik des US Militärs von buchstäblicher
Vergewaltigung, Folter, Mord und Enteignung unschuldiger und wehrloser
Männer, Frauen und Kinder überall in der Welt, wo die Anglo-US
Kriegsmaschinerie meint, es tuen zu müssen, unterstützen.
Fremde
Truppen wurden nach Haiti versandt. MINUSTAH wurde als Folge des US
gesponserten Coup d'Etat und die Entführung und Deportation des
demokratisch gewählten Präsidenten Jean Bertrand Aristide im Februar
2004 eingerichtet. Der Coup wurde durch die US mit Unterstützung von
Frankreich und Kanada aufgebaut.
Die
FRAPH Einheiten wurden später in Polizeikräfte des Landes integriert,
was unter der Aufsicht des MINUSTAG geschah. Im politischen und
sozialen Chaos, ausgelöst durch das Erdbeben, spielen die ehemalige
bewaffneten Milizen und Ton Ton Macoute eine neue Rolle.
Versteckte Agenda
Die
unausgesprochene Mission von US Southern Command (SOUTHCOM) mit
Hauptsitz in Miami und Militäreinrichtungen überall in Lateinamerika
soll die Aufrechtrhaltung unterwürfigen Nationalregime absichern,
namentlich US Vertretungsregierungen, verpflichtet zum Konsenz mit
Washington und der neoliberalen Agendapolitik. Während US Soldaten von
Anfang an aktiv in Not- und Katastrophenhilfe eingebunden werden, wird
diese erneute militärische Präsenz der US in Haiti verwendet, um einen
Fuß in das Land zu bekommen, als auch amerikanische strategische und
geopolitische Ziele im karibischen Raum zu erschaffen, die weitgehend
gegen Kuba und Venezuela gerichtet sind.
Das
Ziel ist nicht die Arbeit an der Rehabilitierung der nationalen
Regierung, der Präsidentschaft, des Parlaments, alles das, was durch
das Erbeben zerstört wurde. Seit dem Fall der Duvalier Diktatur hat das
amerikanische Design den haitianischen Staat nach und nach zerschlagen,
koloniale Muster wieder hergestellt und demokratische Funktionen der
Regierung behindert. Im gegenwertigen Kontext ist das Ziel, nicht nur
die Regierung zu beseitigen, sondern auch das Mandat der
Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Haiti (MINUSTAH) zu
erneuern, nachdem das Hauptquartier durch das Erdbeben zerstört wurde.
„Die
Rolle der Positionierung der Hilfsmaßnahmen und der schnellen
Bewältigung der Krise fällt an die Vereinigten Staaten aus Mangel –
kurzfristig zumindest – eines anderen geeigneten Unternehmens.“ ( US Takes Charge in Haiti _ With Troops, Rescue Aid - NYTimes.com, January 14, 2009)
Vor
dem Erdbeben gab es nach US Militär Quellen etwa 60 US Soldaten in
Haiti. Von einem Tag auf den anderen ist eine Militärpräsenz
entstanden: 10.000 Truppen, Marine, Spezialkräfte, Geheimagenten etc.
ganz zu schweigen von privaten Söldnertruppen, die im
Vertragsverhältnis zum Pentagon stehen.
Höchstwahrscheinlich
wird die humanitäre Operation als Vorwand genutzt werden und die
Rechtfertigung für die Schaffung einer dauerhaften US Militärpräsenz in
Haiti.
Wir haben mit einem massiven Einsatz, einer Welle von Militärpersonal für Nothilfe zu tun.
Die
erste Mission der SOUTHCOM wird sein, die Kontrolle über das zu
gewinnen, was dem Land an Kommunikation, Transport und
Energieinfrastruktur übrig geblieben ist. Der Flughafen ist bereits
unter de Fakto US Kontrolle. Höchstwahrscheinlich werden die
Aktivitäten der MINUSTAH, die von Anfang an im Jahre 2004 den US
Außenpolitischen Interessen gedient haben, von denen des SOUTHCOM
koordiniert, auch die UN Mission wird unter die de Fakto Kontrolle des
US Militär gestellt.
Die Militarisierung von Hilfsorganisationen der Zivilgesellschaft
Das
US Militär versucht, einen Überblick über die Aktivitäten von
zugelassenen humanitären Organisationen zu erhalten. Angeblich auch, um
in humanitäre Aktivitäten von Venezuela und Kuba einzugreifen.
„Die
Regierung unter Präsident Rene Preval ist zu schwach und buchstäblich
nun in Trümmern. Kuba und Venezuela, die bereits beabsichtigten, den US
Einfluss in der Region zu minimieren, werden wahrscheinlich die
Gelegenheit nutzen, ihr Profil und Einfluss zu erhöhen.“ (James M. Roberts and Ray Walser, American Leadership Necessary to Assist Haiti After Devastating Earthquake, Heritage Foundation, January 14, 2010).
In
den USA wurde während der Katrina-Krise die Militarisierung der
Sofortmaßnahmen eingeleitet, als das US Militär dort eine führende
Rolle spielte.
Das
Modell der Notfall-Intervention für SOUTHCOM ist von den Regeln der
NORTHCOM übernommen worden, ausgestattet mit einem Mandat als
Führungsagentur in den US amerikanischen Notfallmaßnahmen.
Während
des Hurrikans Rita 2005 wurde die detaillierte Grundlage für die
Militarisierung der Nothilfe gelegt, einschließlich einer Führungsrolle
für die NORTHCOM. Diesbezüglich hatte Bush auf die zentrale Rolle des
Militärs in der Nothilfe angedeutet. „Wenn es eine Naturkatastrophe gib
– von bestimmter Größe – würde das Verteidigungsministerium die
Führungsagentur bei der Koordinierung und führend bei der Beantwortung
des Aufwands ? Das wird ein wichtiger Aspekt, über den der Kongress
nachdenken sollte.“ (Statement of President Bush at a press conference, Bush Urges Shift in Relief Responsibilities - washingtonpost.com, September 26, 2005).
„Die
Antwort auf nationale Katastrophen ist außerhalb von Texas nicht von
zivilen Regierungen koordiniert, sondern von einem entfernten Standort
aus und in Übereinstimmung mit militärischen Kriterien. Das US NORTHCOM
wird direkt die Bewegung von Militärpersonal und Ausrüstung im Golf von
Mexiko steuern. Wie im Fall von Katrina wird sie die Aktionen von
zivilen Stellen übernehmen. Doch in diesem Fall wird die gesamte
Operation unter der Gerichtsbarkeit des Militärs und nicht unter dem
der FEMA gestellt. (Michel Chossudovsky, US Northern Command and Hurricane Rita, Global Research, September 24, 2005)
Abschließende Bemerkungen
Haiti ist ein Land unter militärischer Okkupation seit des eingeleiteten US Coup d'Etat im Februar 2004.
Der
Eintritt von Zehntausend stark bewaffneten US Truppen, mit den
Aktivitäten von lokalen Milizen gekoppelt, könnte das Land in ein
potentielles soziales Chaos stürzen.
Diese
ausländischen Kräfte haben ein Land bezogen zur Wiedergewinnung der
MINUSTAH „Friedenswächter“ und haitianischen Polizeikräften (integriert
durch Tonton Macoute), welche seit 2004 verantwortlich für
Kriegsverbrechen gegen das haitianische Volk, einschließlich der wahllosen Ermordung von Zivilisten .
Diese Truppen verstärken die bestehenden Besatzungstruppen unter UN-Mandat.
Zwanzigtausend
fremde Truppen unter SOUTHCOM und MINUSTAH Kommando werden im Land
present sein. Höchstwahrscheinlich wird es eine Integration oder
Koordination der Kommandostrukturen von SOUTHCOM und MINUSTAH geben.
Die haitianische Bevölkerung haben ein hohes Maß an Solidarität, Mut und soziales Engagement gezeigt.
Die
Hilfe untereinander und bewusstes Handeln: unter schwierigen
Bedingungen, unmittelbar nach der Katastrophe, wurden spontane
Bürger-Rettungsmannschaften eingerichtet.
Die
Militarisierung der Hilfsaktionen schwächen die organisatorischen
Fähigkeiten der Haitianer, den Wiederaufbau der staatlichen
Institutionen der zivilen Regierung, die zerstört wurden, zu erreichen.
Es wird auch die Bemühungen der internationalen zivilen medizinischen
Teams und Hilfsorganisationen beeinträchtigen.
Es
ist absolut wichtig, dass das haitianische Volk weiterhin mit Nachdruck
die Präsenz der ausländischen Truppen in ihrem Land, insbesondere den
öffentlichen Sicherheitmaßnahmen widerspricht.
Es kann keine echte Entwicklung oder Wiederaufbau unter fremder militärischer Besatzung geben.
