Über das Haiti Beben
von Candace, 18.1.2010
deutsche Übersetzung: Charlotte
Heute morgen erhielt ich diesen Kommentar von Leonette:
Ich bin besonders über die Situation in Haiti erschüttert ....
Seit letzter Woche fühle ich mich elend wegen " der amerikanischen Intervention"!
Rückblickend, als die Katastrophe geschah, Dienstag nachmittag und Mittwoch
morgen waren Kubaner, Chinesen und Venezuelaner in Haiti anwesend und halfen,
was sie konnten. Am Flughafen der Dominikanischen Republik gab es andere
nationale (Hilfskräfte), die darauf warteten, eine offizielle Genehmigung zu
bekommen, um Haiti betreten zu dürfen.
Ich erinnere mich, wie sie britischen Such- und Rettungskräfte
von der britischen Spezialeinheit der Feuerwehrleute befragten.....:
Er beklagte sich darüber,daß sie seit Mittwochmorgen auf die
Genehmigung gewartet haben, um mit ihren Spürhunden und
Spezialwerkzeugen und Ausrüstungen zu beginnen, er klagte darüber,
daß sie als sie in Haiti mit dem gecharterten Flugzeug eintrafen,
ihnen befohlen wurde, wieder zurück zu gehen!
Wenige von dem Volk wissen, daß die Amerikaner und laß mich ausdrücklich
darauf hinweisen, daß ich nicht die Schuld auf alle Amerikaner schiebe....
sondern daß die amerikanische Regierung, vertreten durch ihre militärischen
Berater, schon dafür verantwortlich ist. Es scheint als ob die USA, unterstütz
durch dort stationiertes Militär den haitianischen Präsidenten dazu gebracht
haben, die Kontrolle den Amerikaner zu übertragen.
Das wird von unseren lokalen Nachrichtensendern berichtet. Weiter wurde
mitgeteilt, daß all die personelle Hilfe und Anlieferung von Lebensmittel auf
dem haitianischen Flughafen durch das amerikanische Militär abgewiesen
wurde, die jetzt die Kontrolle haben. Sie sagen, daß nur die Amerikaner
bestimmen, wer ins Land darf und wer das Land verläßt.
Es
ist einfach kaum zu glauben, daß trotz der großen Unterstützung der
Güter (Wasser, Lebensmittel, etc. ), die auf dem Asphalt des
haitischen Flughafens ist, " DIESE HILFE NICHT DAS VOLK ERREICHT". Nur ein wenig
tröpfelt herein und es scheint, daß die amerikanischen Medien sich schuldig
machen durch die Art, wie sie die hunrigen, durstigen, verwundeten und
sterbenden Menschen als "Wilde" und "Plünderer" darstellen, da sie um alles
kämpfen, was in diesen Zeiten lebenserhaltend ist.
Ich nehme an, daß solche Bilder im Kopf des Betrachters den Eindruck
bestärken, daß es am besten ist, solche Menschen die ein so unsoziales
Verhalten abgeben, vom Angesicht der Erde entfernt gehören......
und es ist egal, daß diese Menschen ein Schrecken ohne Ende
miterlebten, welches die meisten von uns sich nicht vorstellen noch
begreifen können (Diese Menschen sind total traumatisiert)
Wenn man die Hilfsgüter innerhalb weniger Tage an die Menschen
verteilt hätte, wären die Menschen nicht auf solch eine Stufe der
Verzweiflung runtergekommen, welches die Medien so darstellen,
sogar wenn sie mit gespaltener Zunge erwähnen, daß dieses
Verhalten aktuell die Ausnahme und nicht die Regel ist.
Candace, es gibt im Augenblick in Haitit Gruppen, die einige der
Lieferungen hereinbringen, indem sie die gefährlichen Grenzen
überqueren, deren Überwindung 4 bis 8 Stunden braucht.
Die britischen Feuerwehrleute ergriffen solche eine Alternative
und gelangten so ins Land und schafften es, einige Menschen
aus den Schutthaufen (der zusammengestürzten Häuser) zu
ziehen, nachdem jene Menschen 4 bis 5 Tage lebendig begraben
waren. Doch sie bedauern die Tatsache, nicht soviel tun zu können,
was möglich wäre, weil all ihre Werkzeuge und Ausrüstung noch
in der Dominikanischen Republik oder auf dem Flughafen liegen.
Wenn man die Kabelfernsehsendungen anschaut, glaubt man,
daß nur unterstützenden Hilfe von den Amerikanern und Israelis
kommt, ja es stimmt, von den Israelis!
Und trotzdem tröpfelt der Nachschub nur spärlich zu den Menschen,
weil alles im Flughafen gehortet wird und Flugzeuge, die Rettungshelfer
und Nachschub bringen, zurück geschickt werden!!!
Was
ist das für ein Mensch, der ein Gewehr an den Kopf einer Person in
dieser Zeit des Schmerzes und Kummers hält, um ihn dazu zu zwingen,
sein Land zu übertragen, um Hilfe zu erlangen.
Ich bin darüber so erschüttert, das ich es als ein Völkermord betrachte,
sowie es bei Katrina..... und überall immer wieder geschieht....
und jetzt fühlte und sah ich die Liebe von so vielen Menschen auf
der ganzen Welt mit eingeschlossen ganz normale Bürger aus
der USA, die ohne Hinterggedanken geben, um dem haitianischen
Volk zu helfen.
Dies wird großes Karma für jene verursachen, die Teil dieses
Komplots sind und unglücklicherweise trifft es auch Menschen,
die nicht bei diesen Entscheidungen behilflich waren, andere
Menschen auf die Knie zu zwingen im Austausch für einen
Schluck Wasser und einen Bissen zu essen.
Entschuldige mein Geschimpfe.....aber ich bin wirklich sauer!!!
Leo